Interview mit Martin Horvath, CEO Neuman Aluminium Impact Extrusion
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Supply Chains zwischen Automotive, Defense und KI
Die europäische Automobilindustrie befindet sich im Umbruch – mit spürbaren Auswirkungen auf ihre Zulieferer. Im Gespräch mit Andreas Tengler spricht Martin Horvath, CEO der Neuman Aluminium Impact Extrusion, über die operativen Supply Chain Herausforderungen eines Industrieunternehmens, das sowohl im Automotive als auch im Defense Bereich tätig ist.
Im Fokus stehen die zunehmende Volatilität, der Verlust an Planbarkeit und die Notwendigkeit, trotz sinkender Volumina flexibel und effizient zu produzieren. Horvath erläutert, warum Lieferketten im Defense Bereich grundlegend anders aufgesetzt sein müssen als im Automotive Geschäft – mit klaren Anforderungen an Stabilität, Lokalität, Compliance und Versorgungssicherheit.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Supply Chain Management. Dabei macht Horvath deutlich: KI kann helfen, Daten besser zu analysieren und Inkonsistenzen schneller zu erkennen – ersetzt aber nicht die Notwendigkeit sauberer Stammdaten und menschlicher Verantwortung.
Abschließend wird die Rolle der Politik beleuchtet. Deutlich wird, dass die Industrie in Europa verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen benötigt, um energieintensive Wertschöpfung zu sichern, Produktionskapazitäten zu erhalten und langfristig eine stabile Versorgung sowie industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.
Erfahren Sie im Interview mehr über die Einblicke in die aktuellen Herausforderungen von Lieferketten, Industriepolitik und der Zukunft der europäischen Industrie.
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Andreas Tengler im Gespräch mit Martin Horvath
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